Sommernacht

Ich sitze auf dem Bett, durch das weit geöffnete Fenster weht ein Wind herein. Er streicht mir sanft um die Beine, mit einem lauten Knall schlägt die Türe zu.

Heute ist der Tag bewölkt, mein Gemüt geht mit, woher kommt diese leichte Trauer?

Ich beobachte die Blätter, wie sie sich im Luftstrom bewegen, der Nachmittag ist schwer. Gitarrenklänge und leiser Gesang dringen durch das offene Fenster herein. Melancholische Lieder leisten meinem Herzen Gesellschaft. Erinnerung liegt in der Luft, an ähnliche Wolken am Fenster und Musik, leise im Wind doch ich fasse sie nicht, nur mein Herz fühlt sich begleitet (und singt).

Ich halte es fest.

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